Lorenzo Da Rio

Dirigent und Chordirektor

 

 

Der gebürtige Italiener Lorenzo Da Rio ist seit 2012 bis Ende der Spielzeit 2016/2017 Chordirektor und Kapellmeister bei dem Landestheater Coburg.

 

Ab der Spielzeit 2017/18 wechselt er als Chordirektor  mit Dirigierverpflichtung der Staatsoper Hannover.

 

Zuerst studierte er Orgel, Komposition und Chordirigieren in seiner Heimat. 2007 kam er nach Deutschland wo er an der Musikhochschule Mannheim Chor- und Orchesterdirigieren bei Prof. G. Grün und Prof. K. Arp studierte. Von 2010 bis 2013 war er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und nahm an zahlreichen Meisterkursen im Fach Dirigieren teil, unter anderem bei H.-C. Rademann, S. Parkman, E. Klemm, J. P. Weigle, M. Brooks und M. Utz.

Lorenzo Da Rio stand bereits am Pult des RIAS Kammerchors, des NDR Chors, der Gächinger Kantorei, der Bachakademie Stuttgart, des Philarmonischen Chors Berlin, der Singakademie Dresden, des Kammerchors Uppsala, des Orchesters des Bach Collegium Stuttgarts, der Neuen Elbland Philarmonie, des Kurzpfälzischen und des Heilbronner Kammerorchesters, der Baden-Baden Philarmonie und des Maribor International Orchestra.

 

Im Jahr 2015 hat er die Choreinstudierung für die Sommeroper Bamberg übernommen.

 

Neben der Einstudierung aller Opernchöre dirigierte er am Landestheater Coburg mehrere Musiktheaterproduktionen, wie "L´elisir d´amore", Pucells „King Arthur", die Operetten „Der Zigeunerbaron", „Im weissen Rössl" und „Der Vogelhändler, das Musical "Me und my Girl" so wie die Urauffühung "Der Welt abhanden gekommen", eine szenische Inzenierung von Mahlers Rückert- und Kindertotenlieder und "Bouchara" und "Lonely Child" von C. Vivier. Er dirigierte auch das Kammerorchester von Brittens "War Requiem". In der Spielzeit 2016/2017 übernahm er die Wiederaufnahme von Purcels "Dido and Aeneas" und "Riders to the sea" von R.V.Williams. In Coburg leitete er  gerne das Orchester und spielte das Cembalo bei mehrere Barokkonzerten mit Solisten wie S.Temming, S. Malov und J. Kallweit.

 

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© Lorenzo Da Rio